Arbeitsflow optimieren mit der richtigen Einrichtung

Die Organisation eines Büros ist keine leichte Angelegenheit. Dabei sind hier nicht nur Managementskills gefragt, die sich auf die Handhabung von Personalfragen beziehen. Auch Faktoren wie die Planung der Büroaufteilung spielen eine wichtige Rolle. Dabei ist es überraschend, welchen Effekt bereits kleine Änderungen auf die Produktivität des Teams haben können. Im Folgenden sind fünf Grundregeln für die richtige Büroeinrichtung zu finden.

1. Farben richtig anwenden

Es ist keine Seltenheit, dass Büroräume in tristem Grau oder Weiß gestrichen sind. Dabei ist das Thema Farbpsychologie für die Gestaltung eines produktiven Arbeitsumfeldes extrem relevant. Die richtigen Farben können die Stimmung der Personen im Büro beeinflussen. Welche Farbe die beste Wahl ist, hängt dabei von mehreren Faktoren ab:

  • Bereich im Büro
  • Art der Arbeit
  • Teamaufbau

Blau oder Grün sind sehr entspannende Farben. Sie eignen sich also gut für Bereiche, in denen man ein wenig Ruhe finden möchte, wie beispielsweise dem Aufenthaltsraum. Auch für den Empfangsbereich sind die Farben passend. Allerdings darauf achten, keine kräftigen Farben zu verwenden – ein dunkles Blau wirkt eher abschreckend. Rot, Pink oder Neonfarben sollten ganz aus der Arbeitsumgebung verschwinden. Denn auch, wenn sie energetisch und anregend sind, können sie auf Dauer für Unruhe sorgen.

Gelb fördert das kreative Denken und wirkt entspannend. Flieder ist vor allem für Personen förderlich, die unentwegt einer hohen Belastung ausgesetzt sind. Generell sind Farbakzente, zum Beispiel an nur einer Wand im Büro, die beste Wahl für ein gut balanciertes Farbkonzept.

2. Möbel – individuelle Lösungen finden

Büromöbel sollten auf die individuellen Anforderungen der Arbeit zugeschnitten sein. Der eine benötigt viele Schubladen, die andere einen großen Schreibtisch. Wenn möglich, die Mitarbeiter in die Wahl der Möbel miteinbeziehen. Sie können so einen persönlichen Arbeitsbereich schaffen. Möbelanbieter wie livingo.de führen in ihrem Angebot Büromöbel im Baukastenformat – perfekt, um einen Arbeitsplatz an einzelne Personen und Aufgabenbereiche anzupassen.

3. Nicht auf Pflanzen verzichten

Was für die eigenen vier Wände gilt, sollte in einem Arbeitsbereich nicht vergessen werden. Pflanzen sind ein wichtiger Bestandteil für eine gesunde und förderliche Umgebung. Am besten auf Pflanzen setzen, die pflegeleicht sind. Eine Fikus-Pflanze oder ein Gummibaum sind für viele die einfachste Wahl. Diese Pflanzen überstehen auch längere Zeit ohne Wasser und gedeihen sowohl in der Sonne, als auch im Schatten. Die große Blattoberfläche der vielen Blätter gibt zusätzlich sehr viel Sauerstoff ab.

Wer einen Mitarbeiter mit grünem Daumen im Büro hat, der kann auch ein paar Topfpflanzen mit Blüten in den Raum bringen. Das bringt nicht nur Farbe ins Spiel, es integriert den Mitarbeiter auch aktiv in die Bürogestaltung.

4. In gute Bürostühle investieren

Wer mehrere Stunden am Tag am Schreibtisch sitzt, der braucht einen hochwertigen Bürostuhl. Das Angebot dafür ist umfangreich. Die Optik ist hier nicht relevant – es muss also nicht der schwere Lederstuhl sein. Bei der Auswahl auf eine umfangreiche Ausstattung achten:

  • Verstellbare Rückenlehne
  • Einstellbare Armlehnen
  • Ergonomischer Sitz

Ein luftdurchlässiges Material ist in den warmen Sommermonaten besonders angenehm. Viele Bürostühle sind aus einem reißfesten Netzmaterial gefertigt. Dieses lässt sich zusätzlich leicht reinigen.

5. Möbel richtig arrangieren

Auch wenn es möglich ist, einen großen Schreibtisch und eine Kaffeebar und die Kopiermaschine und das schwere Bücherregal im Raum unterzubringen, sollte das Arrangement für Möbel gut durchdacht sein. Ist das Büro zu voll gestellt, fühlt man sich schnell eingeengt. Dies beeinträchtigt die Arbeitsumgebung negativ. Jeder Arbeitsplatz sollte ausreichend Platz bieten, um für den Mitarbeiter einen persönlichen Bereich zu bilden. Ist dies nicht ohne Weiteres möglich, sollte man auf lange Sicht darüber nachdenken, neue Büroräume zu beziehen.

Fazit – Mitarbeiterfreundliche Arbeitsumgebungen schaffen

Wer sich an seinem Arbeitsplatz nicht wohlfühlt, der kann nicht auf Bestniveau Leistungen bringen. Oft sind ein Anstrich der Bürowand und eine Umstellung der Möbel ausreichend, um für jeden Arbeitnehmer eine angenehme Arbeitsumgebung zu schaffen. Es gibt übrigens Innendesigner, die auf die Einrichtung von Büroräumen spezialisiert sind.

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