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Windows 10 S: Gemischte Gefühle

Windows 10 S steht nun einer breiteren Masse zum Testen bereit. Daher häufen sich nun auch entsprechende Testberichte des Betriebssystems und diese fallen – verglichen mit dem Zeitpunkt der Ankündigung durch Microsoft – nun weniger euphorisch aus.

Kerneigenschaft von Windows 10 S ist ja die Einschränkung der ausführbaren Programme auf Apps des eigenen „Microsoft Store“. Damit soll primär die Sicherheit gesteigert werden: Schädliche Programme sollen so in der Verbreitung und Ausführung gehindert werden können. Damit wird sogleich auch die Arbeit der Administratoren erleichtert, da der Verwaltungsaufwand entsprechend geringer ausfallen sollte. Wenig verwunderlich ist es also, dass dies auch als störend empfunden wird. Golem etwa fasste dies als „Das S steht für Store only“ zusammen und bemängelte vor allem die (noch) mangelhafte Auswahl an Apps im Store. Zwar sei Microsoft Office verfügbar – aber genau eben nur Microsoft Office. Vernünftige (und kostenlose) Alternativen sind noch nicht vorhanden. Das gleiche gilt auch für den Browser: Edge sei hier die einzig vernünftige Wahl. Zudem würden kostenlose Apps primär durch Werbung finanziert werden. Die Qualität der Apps und die dargestellte Werbung lasse daher sehr zu wünschen übrig (so auch ZDNet). Weiterlesen

XP ist noch nicht gestorben

windows_xp_logoAngekündet war es ja schon lange und am 8. April 2014 war es dann soweit: Microsoft stellte den Support für Windows XP ein. Microsoft wurde für diesen Schritt kritisiert, denn schließlich verwenden immer noch sehr viele die veraltete aber immer noch sehr beliebte Version von Windows. Microsoft reagierte darauf in dem der Support von einzelnen Produkten (wie Security Essentials) bis 2015 verlängert wurde, zeigte sich aber ansonsten hart.

Als dann Ende April/Anfang Mai eine gravierende Sicherheitslücke im Internet Explorer bekannt wurde machte Microsoft eine Kehrtwende und veröffentlichte den Patch auch für die XP-Version des Betriebssystems. Nachdem mehrere Regierungen vom Internet Explorer abgeraten hatte sah man sich bei Microsoft zu diesem Schritt gezwungen. Und so wird es höchstwahrscheinlich auch noch in naher Zukunft geschehen wenn weitere gravierende Lücken bekannt werden, denn mit einem Marktanteil von immer noch knapp unter 20% ist XP keinesfalls irgendein unbedeutendes Nebenprodukt.

Mozilla: Firefox nicht als Windows 8-App

Mozilla_Firefox_logo_2013.svg Mozilla gab am Freitag in einem Blogpost bekannt, dass es doch keine (offizielle) Windows 8-App von Firefox geben wird). Zwar sind die Entwicklungen schon fortgeschritten, jedoch wurde nun die Entscheidung gefällt, dass man das Projekt nicht mehr weiter verfolgen wird. So weit so gut, jedoch hat diese Meldung weitaus gravierendere Auswirkungen als sie vermuten lässt – sie offenbart nämlich eines der größten Probleme, mit denen sich Microsoft momentan herumschlagen muss: Die mangelnde Attraktivität der App-Stores.

Südkorea: “Bloatware” wird gesetzlich verboten

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Es war nur eine Frage der Zeit bis es einige Hersteller übertreiben: Die Rede ist von Bloatware, also Software die bei Handys, Laptops, Tablets, Desktop-PCs etc. bereits vorinstalliert ist. Bei Smartphones eignet sich besonders das Google-Betriebsystem Android aufgrund der Eigenschaften des Systems für das Hinzufügen unzähliger weiterer Apps. So wird mittlerweile jedes Android-Smartphone mit zahlreichen Apps von Google, dem Hersteller, dem Netzbetreiber und sogar von Drittanbietern ausgeliefert, die sich zum Teil gar nicht deinstallieren lassen ohne das Gerät selbst neu aufzusetzen (und dadurch in manchen Fällen die Garantie verliert). Mehrere Seiten des Homescreens sind schon mit Apps befüllt, die die User wohl nicht selbst installiert hätten.

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Warum wir SkyDrive immer öfters bemerken werden…

Eigentlich sollte SkyDrive viel bekannter sein. Der Speicher in der Cloud von Microsoft bietet schließlich jedem mit einer Windows Live-ID satte 25 GB Speicher. Kostenlos. Gestartet wurde der Dienst bereits vor einigen Jahren, aber einen Durchbruch konnte Microsoft noch nicht erzielen. Noch nicht. Denn in den letzten Jahren hat sich einiges getan: Mittlerweile werden viele Browser unterstützt, es wurde auf HTML5 umgerüstet und mit der Online-Office Anbindung kann man Office-Dateien direkt im Browser bearbeiten, über SkyDrive freigeben und gleichzeitig bearbeiten. Dies funktioniert bereits seit einiger Zeit, aber Microsoft versucht nun schwerere Geschütze aufzufahren:

Windows Mobile 7 – Microsofts Neustart

Der Kampf um den Handymarkt hat gerade erst begonnen. Vorher war Nokia einfach nur “die Macht” und der Markt stockte allgemein. Und dann kam Apple. Und das iPhone. Und dieses stellte den Markt auf den Kopf wie kein anderes. Das Smartphone wird und wurde zum neuen Zentrum. Dann mischte noch Google mit einem eigenen Betriebssystem und einem eigenen Handy mit und auch die anderen Hersteller ließen nicht lange auf sich warten. Einige schrieben ihr eigenes Betriebssystem (Samsung), andere wollen nun das von Google entwickelte “Android” übernehmen (Sony Ericsson") und so mit Googles “Nexus One” konkurrieren.

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Zwangsupdate von Windows Live Messenger. Na und?

Große Aufregung gab es um die Ankündigung von Microsoft, denn das Unternehmen will alle Messenger, die noch unter einer älteren Version laufen zwangsupdaten. Grund dafür ist eine Sicherheitslücke, aber ich denke nicht nur, denn es wäre für Microsoft doch auch praktisch, wenn nur noch neue Versionen im Umlauf sind 🙂

Auf jeden Fall gab es Aufregung, aber wieso Aufregung? Für Nutzer einer Gratis-Anwendung ist es doch nicht zu viel verlangt zu Updaten auch wenn mehr dahintersteckt als eine Sicherheitslücke 🙂 Von “Unerhörtem Zwang” und “Frechheit” war die Rede, aber gerade bei solchen  Anwendungen ist es wichtig auf dem aktuellsten Stand zu sein liebe Anwender 🙂

Windows 7 Beta: Erste Tests

Gestern habe ich Windows 7 auf einer virtuellen Maschine installiert, ich gab Windows fast keinen Grafikspeicher und nur ca. 600 MB RAM, und für diese Verhältnisse startete und installierte sich Windows in einer sehr akzeptablen Zeit.
Weiteres habe ich das Design „auf mich einwirken“ lassen, und auf der ersten Blick lässt es sich nicht so sehr von Windows Vista unterscheiden. Was auffällt, ist die neue Taskleiste, mit der man praktisch schon in das Programm eingreifen kann.
Ansonsten sieht es bis jetzt nur so aus, dass Microsoft einfach nur wegen dem Vista-Image etwas neues braucht…
Ich hoffe, dass ich später noch auf weitere Änderungen stoßen werde…