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Die nächste Generation von Arbeitsspeicher: DDR4

Jede Webseite, die wir uns im Internet ansehen, wird im PC vom Arbeitsspeicher zwischengespeichert. Dabei hat sich bis heute ein ganz bestimmter Speichertyp durchgesetzt, der so genannte DDR-SDRAM. Der heutige Standard hat sich gegen konkurrierende Speichersysteme wie Rambus oder SD „single data“ behauptet und diese fast vollständig vom Markt verdrängt. DDR-SDRAM findet sich nicht nur im heimischen Computer wieder, auch die Automobil- und Kommunikationsindustrie sowie Unterhaltungselektronik und Medizintechnik verwenden diesen Speichertyp.

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DynDNS.org – Eine Anleitung & ein Bericht

Was ist DynDNS?

Im Netz wird nicht z.B. mir google.com adressiert, sondern mit der IP-Adresse. Im Fall von google.com eben 64.233.167.99. Aber wie merkt man sich diese ganzen Zahlen, wenn man die IP-Adresse seines Heim-PC oder anderen PC’s braucht? Oder was macht man wenn sich seine IP-Adresse dauernt ändert und man nie weiß welche IP-Adresse nun seine ist?

Abhilfe schafft hier DynDNS. Der Dienst speichert diese Adressen unter einer Adresse, wie man sie gewöhnt ist, dass heißt man kann die Adresse z.b über internetworld.dyndns.org abrufen. Wie man es bei flexiblen IP-Adressen macht, kommt noch.

1. Anmeldung:

Wie schon überall üblich muss man sich zuerst einen Account erstellen. Das geht in zwei Schritten: Dateien eingeben & E-Mail Adresse bestätigen. Nach einem erfolgreichem Login schaut es so aus :

DynDNS

http://datenhirn.com/uploads/dyndns-bild-1.jpg

Man bekommt einen Überblick auf die Dienste die man zu Verfügung hat bzw. auf die des Premiumaccounts.

2. Host erstellen

Klicke nun auf „My Hosts“, dann auf „Add new Hostname“. Nun sollte diese Seite erscheinen:

(https://www.dyndns.com/account/services/hosts/add.html)

DynDNS

http://datenhirn.com/uploads/dyndns-bild-2.jpg

  1. Wähle einen belibigen Namen, am besten einen an den du dich leicht erinnerst (z.B. vorname-pc-1)
  2. Wähle einen Hoster aus, ich empfehle DynDNS.org, denn den merkt man sich. (Dein Host lautet also vorname-pc-1.dyndns.org)
  3. Hier gibts du noch die IP-Adresse ein, die sich DynDNS merken soll, was ja eingedlich der Sinn der Sache ist. Wenn du auf den Link darunter klickst, fügt es automatisch deine aktuelle IP ein.

3. Wie weiß ich nun was meine IP ist?

Es gibt zwei Wege:

  1. Du loggst dich bei DynDNS.org ein – da steht deine IP.
  2. Oder aber du öffnest cmd (Start|Ausführen|“cmd“) und gibst folgenden Befehl ein:
    „ping vorname-pc-1.dyndns.org“
    Nun erscheint „ping vorname-pc-1.dyndns.org [Und hier steht die IP-Adresse] …“
    Das ist alles, so ermittelst du deine IP.

4. Was mach ich wenn ich eine dynamische IP-Adresse habe?

Es gibt Programme die übermitteln DynDNS.org selbstständig in einem bestimmbaren Intervall die eigene IP-Adresse. Manche Router können es auch – wie z.B. mein Linksys-Router.

Was für ein Programm ist zu empfehlen?

Ich verwende „DeeEnEs“, ein einfaches Programm was kein Platz braucht (es ist 148 KB groß) und somit problemlos in den Windows-Start mit eingebunden werden kann. Es ist einfach einzustellen und verschwindet dann in den Hintergrund.

Downloadlink: LINK

Tipp: Gleich noch das deutsche Sprachpaket mitherunterladen – beides in den selben Ordner installieren und schon hat man das Programm mit einer deutschen Benutzeroberfläche. Wie man es bedient muss man gar nicht erst fragen – es erledigt sich von selbst.

5. Kommentar

DynDNS ist eine gute Idee, so hat man ein eigenes Telefonbuch mit seinen IP-Adressen. Die Premiumdienste muss man dafür nicht in Anspruch nehmen. Es gibt auch Erweiterungen, die wirklich ein Telefonbuch aus diesem Dienst machen – einfach mal googlen! Ich verwende DynDNS hauptsächlich in Verbindung mit VNC, da ich ja die IP-Adressen brauche 🙂

War die Anleitung hilfreich? Schreib bitte einen Kommentar! Danke 🙂

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— Elias R. —