Schlagwort: Hardware

Refurbishing bei Elektronikgeräten als Alternative zur Neuanschaffung

Das Refurbishing ist nichts anderes als eine Überholung und Wiederaufbereitung von gebrauchten elektronischen Geräten. Bei diesen Geräten kann es sich um PCs ebenso gut handeln wie um Smartphones oder Laptops, also all jene Geräte, die von vielen Benutzern nach bereits kurzer Zeit gegen neue Geräte ausgetauscht werden, obwohl sie noch brauchbar sind. Viele Menschen nutzen inzwischen das Refurbishing als Möglichkeit, neu aufbereitete Geräte zum günstigen Preis erwerben, denn es lässt sich einiges an Anschaffungskosten sparen, wenn weniger Wert auf die allerneueste Technik gelegt wird. Weiterlesen

Neues Notebook unter 500€?

ASUSDank der derzeitigen Inflation, die über uns herfällt, ist es in der EDV-Technik zu dramatischen Preissenkungen gekommen. Vorallem die Computer-Industrie leidet sehr darunter, dass es Top Notbooks von Herstellern, wie z. B. ASUS zu Preisen von unter 500€ gibt. Hiezu die URL zu dem Angebot. (Achtung die Seite beschränkt sich auf Österreich, in anderen Europäischen Ländern können die Preise stark abweichen). Zwar ist die Grafikleistung dieser Laptop’s nicht die beste, aber da kann mit einem höheren RAM-Speicher nachgeholfen werden. Weiterlesen

Nächstes Windows Baukastenprinzip !? – Kommentar

Laut einer Microsoft-Spezialistin (Mary Jo Foley) soll das nächste Windows, Windows 7, nach einem Baukastenprinzip aufgebaut sein. Microsoft schlägt also, wenn man ihr glauben darf, einen neuen weg ein. Ein Weg zu einem schnellem, sicheren und individuellem Windows???

Ja. Warum? Ganz einfach – die Benutzer haben nur das was sie brauchen – die ganzen unnützen Dienste, die man eh nicht braucht werden gar nicht geladen – Arbeitsspeicher wird frei, der Systemstart geht schneller vorran und der Anwender kann selbst den „Baukasten“ erweitern. Weiterlesen

Der PlusMessenger – Erweiterung für den Live (MSN) Messenger- Bericht, Anleitung & Download

(Am Anfang: Website | Download) –> für die, die nur den Link suchen 😀 

Er ist einer der beliebtesten Messenger: Der Live Messenger bzw. MSN Messenger von Microsoft. Seine Beliebtheit beruht auf zwei Punkten:

  1. Die Live-ID – mit ihr hat man mittlerweile Zugang zu den Live.com Welten. Und man hat sowieso eine – entweder hat man sich bei Hotmail angemeldet, oder benutzt sonst eine der vielen Live.com Dienste. Mit dieser ID verknüpft Microsoft seine ganzen Welten – von MSDN über Xbox Live zum SkyDrive.  Mehr dazu noch später.
  2. Bezieht sich auf Punkt Eins: Viele benützen den Live Messenger – er ist mit Windows vorinstalliert und einfach zu bedienen. Warum also nicht???

Die Installation:

Gestaltet sich problemlos. PlusMessenger ist kein extra Programm und intigiert sich Problemlos in den Live Messenger. Die einzige Änderung an der Oberfläche des Live Messengers:

PlusMessenger

Auch muss man das Programm nicht extra starten – es wird ebenfalls beim Start vom Messenger mit eingebunden. Nach dem erstmaligen Start öffnet sich ein Einstellungsfenster – hier kann man die Grundeinstellungen vornehmen.

Wichtig: Auf keinen Fall irgendwelche anderen Packete installieren – es sind Toolbars oder auch Trojaner etc. – hängt von der Version ab: Desshalb: nicht INSTALLIEREN!!!

Erweiterte Einstellungen:

Hier das Einstellungsmenü:

PlusMessenger bzw. PlusMessenger

Es ist übersichtlich und auch optisch schön – die Vorgängerversionen waren eine Katastrophe 😀 .

Wie gesagt – dank der Rubrikenanordnung kein Problem – es gibt soooo viele Möglichkeiten, selbst die absurdesten Wünsche werden erfüllt 🙂 .

Eine besondere Funktion, was mir aufgefallen ist, ist die Verschlüsselungsfunktion der geseicherten Nachrichten. Sinnvoll? Für einige Leute – die Masse aber nicht – und die Profis haben sowieso die ganze Festplatte verschlüsselt 🙂 .

Auch Sinnvoll: Import/Export! So können Einsellungen gesichert werden und somit kann man auf allen PC’s die gleichen Einstellungen verwenden.

Chatfenster:

PlusMessenger

Es werden weiter Buttons eingefügt – Eine Überischt für die PlusMessenger Funktionen – eine Farbtabelle und ein Skriptmanager. Mit diesem kann man verschiedene Skripte einbauen und somit den Messenger beliebig erweitern (http://www.msgpluslive.net/scripts/browse/), sprich als Entwickler bieten nun einem der Live Messenger viele Möglichkeiten – und auch dem User. Praktisch auch: Wenn man die Chat-Nachricht mit einem „/“ beginnt, wird es Automatisch als Befehl erkannt (Wenn man aber keinen Befehl eingeben will, schreibt man „//http://internetworld.kilu.de“, im Chatfenster erscheint „/http://internetworld.kilu.de“). Was die Navigation per Maus übrflüssig macht, und somit eine flüssigere Unterhaltung ermöglicht. Auch können somit häufig gebrauchte Befehle leicht eingefügt werden.

Aussehen des Messengers (Skins):

Können nun leicht installiert werden – und lässt somit den Messenger zu einer optischen Schönheit werden.

Link: http://www.msgpluslive.de/skins/

Weitere Features:

  • Tabs: Unterhaltungen können in einem Fenster gehalten werden (wie man es von den Browsern gewöhnt ist).
  • Kurztexte: Können als Vorlagen gespeichert werden. Das ewige schreiben eines gleichen Textes hat nun ein Ende 🙂 .
  • Sperren: Man kann den Messenger sprerren und minimieren, kann während der Arbeit sinnvoll sein :).
  • Satus: Bei einem beliebigen Status (z.B. Abwesend) kann man einstellen, was für ein Name und Satusnachricht angezeigt werden soll. Wenn man aber den Status z.B. auf „Online“ zurückstellt, werden die Anzeigenamen wieder zurückgesetzt. Auch kann ein Text eingestellt werden, der sich automatisch Sendet wenn jemand in dem eingestellten Status dich anchattet.

Fazit:

Plicht für Live Messenger User, denn es verändert am gewohntem Umfeld nichts, man hat aber doch uneingeschränkte Nöglichkeiten den Messenger zu erweitern, verändern etc… Ich persönlich finde ihn als reine Bereicherung und könnte Problemlos mit dem eigendlichen Messenger vorinstalliert sein…

Bewertung:

–> NEU, ab jetzt bewerte ich die vorgestellten Programme auch! <–

  • Design: Optisch verbesserte Oberfläche und sehr schönes Design:
    100%
  • Funktionen: Dank den frei downloadbaren Funktionen endlos und beliebig erweiterbar:
    100%
  • Intigration: Funktioniert problemlos, ab und zu einige Schwierigkeiten:
    80%
  • Benutzerfreundlich: Keine Eingriffe in die Oberfläche – gut bedienbar:
    100%
  • Gesamt: 95%
    SternSternSternSternStern
     (max. 5 Sterne)

Zune – Der MP3-Player von Microsoft – Kommentar

Microsoft Zune

Quelle: http://uk.gizmodo.com/zune%203%20of%20them.jpg 

Microsoft hat einen MP3-Player. Erstaunlich? Wirklich? Was hat Microsoft nicht? Erfolg – auf neuem Boden, aber mit dem Zune könnte sich der Wind ändern, er wird als iPod-Killer gehandelt, aber auch eher ironischerweise, denn ein MP3-Player, der dem iPod eine erste Gefahr werden will muss erst noch erfunden werden, den diesen Platzhirsch wirft man nicht so schnell um.

Zurück zum Zune. Es existiert mittlerweile die 2. Generation des Players. Es gibt in in einer Standartausgabe sowie in einer Miniausgabe (Vergleich: iPod Classic | iPod Nano – auch Preislich gleichen sich die Player sehr). Im Vergleich zu ersten Generation wurde die zweite sehr gelobt, es wurden viele Verbesserungen vorgenommen, die allgemein bemängelt wurden. Er verfügt über WLAN (b, g) und man kann damit Musik tauschen. Allerdings mit einer Eischränkung (3 Mal in 2 Tagen anlosen, dann wird die Datei gelöscht) (Mit einem Trick kann man die Sperre umgehen: man ändert den Dateityp – somit wird der –  nicht als Musik erkannten – Datei kein Schutz aufgelegt).

Klingt alles gut, Mirosoft hat viele Funktionen einbaut und es spricht vieles für den Zune. Allerdings ist er nie so populär wie der iPod, und dank dem gigantischen Marktanteil Apples bleiben viele beim iPod – denn die gekauften Musikstücke will man natürlich nicht verwerfen, desshalben wird sich Apples Marktanteil eher vergößern als verkleinern, aber auch der Zune in der Normalausführung war größtenteils ausverkauft – wegen der großen Nachfrage. Ein positives Signal? Sicher. Die Medien lobten auch die erste Generation – er sei für das erste MP3-Player-Produkt von einer Firma sehr ausgereift.

Microsoft fasst nun Fuß in der MP3-Sparte. Und nützt seine Position aus: Die Xbox 360 kommuniziert problemlos mit dem Zune, Microsoft Surface sollte auch eine Plattform sein. Man darf gespannt sein – Microsoft wird sicher alle Produkte aufeinander abstimmen, was wahrscheinlich nicht funktionieren wird, wie man es von Microsoft gewohnt ist.

Da der MP3-Player noch nicht in Deutschland – ja nocht nicht einmal in Europa – erhältlich ist, darf man gespannt sein, ob er überhaupt außerhalb von Europa erhältlich sein wird. Allerdings müsste der Zune abgeändert werden – man könnte bei uns mit dem Zune die behördlichen Frequenzen (z.B. Polizeifunk) abhören…

Microsoft Surface – Die Zukunft!? – Bericht

Viele kennen es wahrscheinlich nicht – Windows Surface. Surface ein Computer, den Microsoft schon seit geraumer Zeit entwickelt (hat) (Quellen sprechen von sechs, Wikipedia von mehr). Er wird bald nur an Firmenkunden ausgeliefert und wird um die 10.000 Dollar kosten. Das besondere an Surface ist, dass der Computer keine Maus oder Tastatur benötigt – Surface besitzt eine Multi-Touch-Display, näheres dazu später.

Ein Homepagebesuch von Surface finde ich als eine Pflicht, denn in den drei Videos wird gezeigt was der PC kann 🙂 –> siehe Weblinks. 

Inhalt:

  • Die Hard- & Software
  • Das Multi-Touch-Display
  • Anwendungsbereiche
  • Funktionen
  • Kommentar 
  • Weblinks

Microsoft Surface

Quelle: http://www.studio5555.de/wp-content/uploads/2007/06/ms-sc_front-view.jpg

Die Hard- & Software:

 Surface benützt Windows Vista – mit Zusatzprogrammen, die speziell für Surface programmiert wurden. Der Computer ist in einen Tisch hineingebaut, sprich eigendlich ein Tisch mit einem Touchscreen.

Das Multi-Touch-Display:

Das Kernstück von Surface: Das Multi-Touch-Display unterscheidet sich vom „normalen“ Touchscreen dadurch, dass man mehrere Punkte gleichzeitig drücken kann – das heißt bei Surface können mehrere Personen mit allen Fingern geichzeitig an Surface arbeiten. Microsoft zeigt also „Apple-Fähigkeiten“ – nämlich die Bedienung mit den Finger, wie man es von Apple gewohnt ist – man schaue sich nur das iPhone bzw. das MacBook Air an – alle loben die Bedienung durch den Finger. Microsoft hat übrigens für Windows 7 auch solche Funktionen angekündigt – laut Microsoft sogar „besser als die von Apple“. Tja man darf gespannt auf Windows 7 sein – Apple stellt man bekannterweise nicht so leicht in den Schatten. Aber zurück zu Surface – In den Videos über Surface kann man etwas eindeutig erkennen: Die Bedienung mit dem Finger klappt problemlos und ist eindrucksvoll – ganz wie man es von Apple gewöhnt ist, Microsoft hat anscheinend ein wohl überlegtes Produkt auf dem Markt gebracht.

In den Videos auf der Homepage von Surface (siehe Weblinks) wird eindrucksvoll das Multi-Touch-Display gezeigt, vor allem in einer Szene, wo jemand in Paint mit ALLEN Fingern ein Bild mahlt, zwar nur ein „Strichmändchen“ mit unterschiedlichen Farben aber immerhin. Auch zeigt Microsoft die Fähigkeiten eines Mulit-Touch-Displays – z.B. das vom iPhone gewöhnte Bild-vergrößern und verschieben.

Anwendungsbereiche:

Microsoft will Surface anfangs nur für Firmenkunden herrausbringen, und nennt schon Kunden, darunter T-Mobile, Casinos und Hotels. Surface soll als Informationsquelle dienen und die Gäste informieren, denn da das Produkt noch nicht an den Normalkunden ausgeliefert wird und für den auch zu teuer sein wird, wird Surface wohl etwas spezielles sein, und mit dieser Besonderheit will man Gäste beeindrucken. Ziele sind desshalb auch Bars oder Treffpunkte – Surface sollte zwischen den Personen sein und als „Schmuckstück“ dienen.

Microsoft betonte hier die Benutzerfreundlichkeit und die Darstellung der verwendeten Technik – ein Beispiel: Eine Anwendung zeigt eine Wasseroberfläche. Wenn man das Display berührt, gehen Wellen von dem Berührungspunkt aus. Meiner Meinung nach ist das für den Normalverbraucher beeindruckend, und genau das ist das Ziel – zu BEEINDRUCKEN, denn für Profis ist die Anwendung leicht erklärt, aber man muss sich das ganze mal so vorstellen, dass man in einem Empfangsbereich vor einem Tisch sitzt, der mit Wasser gefüllt zu sein scheint scheint, aber es stellt sich herraus, dass es ein PC ist. Klar das iPhone mit seinen Gesten ist überall, aber ich finde das sehr beeindruckend. 🙂 Auch wenn ich Besitzer von einem MacBook (das aber unter Windows läuft) und einem iPod touch bin, beeindruckt mich Surface doch immer wider 🙂

Funktionen:

Hier sind wir an einem wichtigen Punkt angelangt – denn das sollte der zentrale Punkt sein. Und etwas ist hier auch wichtig: Das eingebaute WLAN (b & g), sowie Bluetooth 2.0. Das ermöglich die Kommunikation mit vielen Geräten, es öffnen sich also Möglichkeiten, die eigendlich unvorstellbar sind:

Auf den Videos stellt man verschiedene Geräte auf das Display – sie werden erkannt und ein Kreis wird um das Gerät gemacht. Auf den Videos „schiebt“ man Dateien und/oder Bilder auf oder von dem jeweiligem Gerät – ob Handy oder Kamera in diesen Kreis rund um das Gerät. Und so werden anscheinend Dateien gespeichert und auch runtergeladen. Was auch auffälig ist, der – hauseigene – MP3-Player  Zune ist dank seiner WLAN-Funktion voll kommunikationsfähig mit Surface. Auch Handys mit Windows Mobile erschienen. Das wird wohl heißen, dass das neue Windows Mobile darauf ausgelegt sein wird, mit Suface optimal zu kommunizieren. Und auch die Firmware von Zune – der sich übrigens ganz gut behauptet – wird wahrscheinlich Surface angepasst werden.

Die Dateien zu tauschen dürfte dank den rießigem Display (30 Zoll!!!) kein Problem sein, und auch Ordnung dürfe auf dem Display herrschen. Wie es Microsoft schlussendlich machen wird, ist noch im grauen…

Auf jeden Fall stellt Microsoft Surface gerade auf der CeBIT aus – man darf sich also selbst ein Bild von diesem PC machen. Ich bin auf Kommentare von Usern gespannt, die Surface benützt haben, denn da sie noch eine Seltenheit sind, ist es schon was besonders 🙂

Kommentar:

Etwas neues von Microsoft. Ohne Startschwierigkeiten bzw. starker Kritik bevor es überhaut den Markt erreicht? Ungewohnt. Aber man darf zuversichtlich sein (oder wie ich: zuversichtlich bleiben). Auch finde ich es außergewöhnlich, dass Microsoft ein Trendsetter sein wird – und nicht wie üblich, nämlich das Microsoft den Trend verschläft. Surface ist das erste Gerät seiner Kategorie – und setzt Maßstäbe, und wenn nicht sorgt Microsoft dafür, denn der Softwarekonzern hat einen rießigen Einfluss auf die IT-Branche. 🙂 Ich behaupte dass Surface ein Erfolg wird – und wenn der Preis sinkt bald immer öfter auftauchen wird, denn es sprechen ja praktisch keine Gründe dagegen – es ist zwar ein teurer Tisch, aber ich denke, dass es doch eine komplett andere Situation ist wenn man vor einem Surface-PC sitzt – auch das zeigt ein Video auf der Surface-Homepage.

Weblinks:

Microsoft wirbt nun schon für Open-Source – Kommentar

Heute starten Windows Server 2008 und weitere Microsoftprodukte. Microsoft arbeitet schon mit vielen Hard- & Software-Herstellern zusammen, nun wirbt aber Microsoft ausdrücklich für Open-Source-Produkte für Windows Server 2008.

Kommentar:

Ja holla, an so einen Ton muss man sich einmal gewöhnen – und er kommt wirklich von Microsoft!!! Auch bei den Schnittstellen wollen sie OpenSorce (Bericht von Internetworld)Komisch ja, aber irgendwie auch verständlich, denn heutzutage setzen immer mehr auf OpenSource. Mit einer eigenen Webseite lädt Microsoft nun schon die Entwickler ein (OpenSourceHero.com) und will sie dazu animieren… Tja, vielleicht klappt es ja auch, denn wenn viele Erweiterungen zur Verfügung stehen, wird das Produkt für viele Kunden interessanter….

–Elias R. —

Microsoft öffnet bestimmte Schnittstellen… Die Open-Source Community jubelt, aber was hat das für Folgen für Microsoft?

Folgendes Zitat stammt von Winfuture.de:

„Microsofts Ankündigung, sich künftig für industrieweite Standards einzusetzen und verstärkt gegenüber der Open-Source-Szene zu öffnen, sorgt bei deren Befürwortern zwar einerseits für Optimismus, dennoch bleibt die Skepsis angesichts des bisherigen Verhaltens des Konzerns groß.

Auch bei der EU ist man vorsichtig, was Microsofts erneute Versprechen zur Offenlegung diverser Protokolle angeht. Man sei zwar über jedweden Schritt hin zu mehr Interoperabilität erfreut, doch in der Vergangenheit habe Microsoft bereits mindestens vier Mal ähnliche Ankündigungen gemacht, die bisher kaum Verbesserung gebracht haben.

Dass Microsoft mit seinen Plänen für mehr Offenheit und Interoperabilität auch versucht, den bei der EU jüngst eingegangenen Wettbewerbsbeschwerden zumindest teilweise den Wind aus den Segeln zu nehmen, gab das Unternehmen schon während der Pressekonferenz zu, auf der man die neue Firmenpolitik vorstellte.“

–> Link <–

Werden die Schnittstellen wirklich offengelegt?

Wir sind es gewöhnt – Microsoft hält seine Versprechen nicht. Schon oft wurden wir von dem Softwaregiganten endtäuscht. Allerdings wurden diese nicht eingehaltenen Versprechen oft nicht in so einem Ausmaß verkündet bzw. das Medienecho war nicht so groß.

Ein weiterer wichtiger Grund dürften die vergangenen Verurteilungen von der Europäischen Kommision sein, denn Microsoft zahlte in der Vergangenheit bereits hohe Strafen. Auch gab es bereits Gerüchte wonach man Windows einschränken wollte, denn man konnte die Codes nur unter einem Geheimhaltungsabkommen und mit Lizenzgebüren einsehen. Auch forderte die EU nur ein Teil der Codes die offengelegt werden sollten, Microsoft kündigte an viel mehr veröffentlichen zu wollen. Dies erweckt in vielen Microsoft-Kritikern unbehagen, denn warum sollten sie freiwillig zusätzliche und nicht geforderte Codes offenlegen?

Man muss also abwarten bis Microsoft die Codes wirklich frei zugänglichmacht um zu sehen ob Microsoft es wirklich ernst meint…

Vorteile für wen?

Die gesamte Open-Source Community dürfe jubeln, denn viele Programme können sie nun Entwickeln ohne mit großen Einschränkungen zu kämpfen die ihnen Microsoft indirekt aufgelegt hat. Auch versprach Microsoft keine Klagen mehr einzureichen – früher mussten viele Entwickler einer von Microsoft nicht genehmigter Software eine Klage wegen Patensverletzung befürchten. Klingt verlockend – aber verständlicherweiße auch Misstraueneregend…

Und was ist mit Microsoft’s dominanter Strategie die damit flöten geht?

Tja, eine Änderung einer Geschäftsstrategie bewirkt oft einige Startschwierigkeiten, aber bei Microsoft wird es ein ganz anderes Problem sein – Microsoft’s Erfolg begründet zum Teil auf eben dieser Verschlossenheit – kein Wunder also dass sich viele Personen Sorgen machen – auch innerhalb von Microsoft. Durch diese Veschlossenheit haben sie lange eine große Dominanz ausgeübt – sehr zum unwillen der EU.

Es bleibt also abzuwarten ob und wie Microsoft die Codes veröffentlicht und wie sich die Öffnung auf den Softwaregiganten auswirkt – meiner Meinung nach keinesfalls Positiv, denn viele Vorteile zur Marktbeherrschung gehen „flöten“…

–Elias R.–