Nach einer Woche abseits aller technischen Geräte (=Urlaub) war ich gespannt was sich so alles getan ab, aber die News rissen mich eingentlich vom Sessel, aber getrieben von dem Drang, etwas schreiben zu wollen stie’ ich auf die Meldung, dass das Justizministerium der USA die Millonenstrafe richtig findet.
Das brachte mich zum Nachdenken, denn eine staatliche Institution sollte doch einsehen, dass diese Geldsumme übertrieben ist und auch nicht wirklich abschreckt, denn wer zu 1,9 Millionen Dollar Strafe verurteilt wurde, lebt mit der Einstellung es eh nicht abbezahlen zu können. Viel wirksamer sind doch die Strafen, die einen schmerzen. Als Vorbild könnte man sich die Schweiz hernehmen: Normalerweise zahlt man bei Geschwindigkeitsübertretungen eine Geldstrafe, die einen Geringverdienenden schmerzen kann, nicht aber einen reichen Vorstandschef, dem es relativ egal ist. Nicht so in der Schweiz: Jeder zahlt eine Strafe, dessen Höhe durch die Höhe des Gehaltes bestimmt wird. Da fährt auch der Bankenchef nicht so schnell. Angenommen, man weiβ, dass man viele Jahre viel zahlen muss und zu einem beschränkteren Leben gezwungen wird ist es doch viel abschreckender als eine Strafe, die man sich nicht vorstellen kann.
Das soll nicht heiβen, dass ich gegen eine Strafe bin sondern nur, dass sie ein vernünftiges Maβ haben soll, so ist es abschreckender und hat noch einen weiterern Vorteil aus der Sicht der “zuschade gekommenen” Firmen:
Durch solches vernünftiges Strafausmaβe wird von den Zeitungen und anderen Medien nicht publiziert: “Er wurde für das Verbreiten verurteil, also schaut gefälligt darauf, dass ihr nichts verbreitet”. So strömen die Leute von P2P zu DDL…
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17. August 2009 um 12:07 Uhr.
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