Der 100. Artikel und die Google Werbung…

Dieser Artikel ist der hundertste in meinem Blog, etwas spektakuläres? Nein, nur erwähnenswert, finde ich. Aber ich finde, man sollte ihm einem wichtigem Thema widmen… Und ein Thema finde ich sehr wichtig, besonders weil es auch einen aktuellen Bezug hat: Google und die Werbung, Google Adsense…

Wer kennt sich nicht? Sie ist überall zu finden – auch auf meinem Blog (Am Ende des Artikels und am Seitenende…) Der aktuelle Bezug: Yahoo kooperiert nun mit Google, und Google vergrößert somit seine Macht, die ohnehin schon nicht so klein ist…

Das Erfolgsrezept ist relativ einfach: Kontextrelevante Werbung, jede Seite wird durchsucht und dazu passende Werbung eingeblendet… ABER: Es wird nicht nur nach dem Seiteninhalt geschalten, sondern auch nach der IP-Adresse.

Ein Beispiel: Ich surfe so auf einer Seite, die mit der EM 2008 zu tun hatte… Die Werbung war logischerweise auf das Thema Fußball bezogen. Verständlich. Als ich jedoch ein paar Stunden später auf einer Seite surfte, die sich auf Hardware spezialisiert hatte, wurde ebenfalls Google-Werbung eingeblendet. Und nicht, was eigentlich zu erwarten wäre, zum Thema PC-Hardware, sondern wieder zur EM… Daraufhin durchsuchte ich die Seite, ob ich nicht irgendetwas zur EM finden konnte, aber Fehlanzeige… Meine einzig logische Erklärung: Google speichert die IP…

Das brachte mich zum nachdenken… Logischerweise könnte Google also meine Interessen ganz genau bestimmen… Aber soweit ich es in Erinnerung habe, speichert Google ja die IP-Adressen nicht, aber meine Erfahrung beweist genau das Gegenteil…

Vielleicht war es ja nur ein Testlauf? Ein Testlauf zur totalen Überwachung??? Ehrlich gesagt ist es ja – dank der gigantischen Marktpräsenz von Google – durchaus durchführbar…  Jeder soll sich dieses Szenario vorstellen: Man öffnet irgendeine Seite, und man findet genau Anzeigen für seine Vorlieben, plötzlich findet man auf den Seiten, die was die Kinder aufrufen, Anzeigen für Erotikportale??? Nein, das sollte nicht sein… Oder?

–Elias R.–

[ratings]

2 comments

  1. admin says:

    Naja revolutionär…
    Das ist eher ein großer Konflikt mir dem Datenschutz, und neu ist diese Idee ja auch nicht gerade… allerdings ist sie sehr lukrativ 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .