Refurbishing bei Elektronikgeräten als Alternative zur Neuanschaffung

Das Refurbishing ist nichts anderes als eine Überholung und Wiederaufbereitung von gebrauchten elektronischen Geräten. Bei diesen Geräten kann es sich um PCs ebenso gut handeln wie um Smartphones oder Laptops, also all jene Geräte, die von vielen Benutzern nach bereits kurzer Zeit gegen neue Geräte ausgetauscht werden, obwohl sie noch brauchbar sind. Viele Menschen nutzen inzwischen das Refurbishing als Möglichkeit, neu aufbereitete Geräte zum günstigen Preis erwerben, denn es lässt sich einiges an Anschaffungskosten sparen, wenn weniger Wert auf die allerneueste Technik gelegt wird.

Gebrauchte Elektronik als Alternative zum Neukauf

Beim Refurbishing werden gebrauchte PCs, tragbare Computer oder Smartphones sowie viele weitere Geräte der Unterhaltungselektronik überholt und instand gesetzt, mit dem Zweck, sie wieder zu verkaufen und weiter zu verwenden. Es handelt sich um eine qualitätsgesicherte Überholung von Geräten, welche in den meisten Fällen noch fast neu sind. Viele der Geräte stammen beispielsweise aus Rücklieferungen an die ehemaligen Verkäufer oder Hersteller. Der Preisnachlass bei dem neuen Verkauf der Refurbishing-Geräte ist recht deutlich, und viele Hersteller geben eine erneute Garantie auf die gebrauchten, aber fast neuwertigen Produkte. Außerdem kann der Käufer eine gesetzliche Gewährleistung innerhalb von zwei Jahren ab dem Zeitpunkt des Kaufs in Anspruch nehmen. Da es sich um Gebrauchtwaren handelt, kann der Anbieter die Gewährleistungszeit allerdings auf ein Jahr beschränken. Wegen der preislichen Vorteile sind Produkte aus dem Refurbishing eine echte Alternative zum Neukauf entsprechender Geräte. Viele Verbraucher nutzen diese Möglichkeit, um sich solche Geräte anzuschaffen, die sonst aus preislichen Gründen nicht gekauft würden.

Viel Technik für wenig Geld durch Refurbishing

Legt der Nutzer weniger Wert auf die allerneueste Technik, möchte dafür aber ein professionelles Gerät mit entsprechendem Funktionsumfang erwerben, bietet das Refurbishing eine Möglichkeit zum Neukauf von Geräten, deren Neupreise meistens über dem Budget liegen. Besonders für kleine Betriebe oder Privatleute mit eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten, bieten sich dadurch die Möglichkeiten, an Geräte zu gelangen, die meist aus Leasingverträgen oder Rücksendungen von Käufern stammen und dadurch nur einen Bruchteil des ehemaligen Neupreises kosten. Ebenso gut kann es sich um Ausstellungsstücke aus Shops oder von Messen handeln, die praktisch nie wirklich in Betrieb waren oder für längere Zeit genutzt wurden. Nur in seltenen Fällen handelt es sich um Geräte, die deutliche Gebrauchsspuren aufweisen. So lassen sich auch Produkte von Apple oder bei spezialisierten Händlern wie NicePriceIT gebrauchte Lenovo Thinkpads zu günstigen Preisen erstehen, deren Anschaffung zumeist sehr kostenintensiv ist.

Die Idee hinter dem Refurbishing ist an sich nicht neu

Es gibt einige Industriezweige, in denen schon seit vielen Jahrzehnten gebrauchte Geräte oder auch Aggregate nach einer Instandsetzung und Wartung erneut vermarktet werden. Der Vorteil dabei ist eine zum Teil enorme Preisersparnis gegenüber den neuen Produkten. Da gibt es beispielsweise die Austauschwaren, die in vielen Bereichen angeboten werden und sich praktisch genauso einsetzen lassen wie neue Produkte. Auch die Unterhaltungselektronik oder Informationstechnologie greift schon seit längerer Zeit auf das Verfahren zurück, bereits verwendete Produkte nach Rücksendungen neu zu vermarkten. Keinesfalls verwechselt werden sollten die Produkte allerdings mit gebrauchten Artikeln, die man beispielsweise von privaten Verkäufern erwerben kann und die in der Regel ohne Garantie oder Gewährleistung verkauft werden. Ein Produkt aus dem Bereich des Refurbishing muss schon einige Voraussetzungen erfüllen, um sich als solches bezeichnen zu dürfen. Die Produkte müssen immer von Fachleuten überprüft und im Falle eines oder mehrerer Defekte repariert werden. Trotz der zum Teil hohen Preisersparnis, die bis zur Hälfte des ehemaligen Neupreises betragen kann, werden die Geräte mit einer durch das Gesetz vorgegebenen Gewährleistung angeboten. Teilweise lassen sie sich sogar wieder an die Händler zurückschicken, entsprechen sie nicht den Vorstellungen des Käufers.

Refurbishing und der Umweltaspekt

Noch immer ist es so, dass während der Herstellung eines elektronischen Produktes der größte Ausstoß an CO2 anfällt. Außerdem werden während des Herstellungsprozesses solcher Geräte viele seltene Metalle benötigt. Gefördert werden dieser Metalle nicht selten aus Ländern der Dritten Welt. Würden die Geräte direkt nach der erstmaligen Nutzung wieder entsorgt, so müssen diese Stoffe wieder recycelt oder entsorgt werden. Durch das Refurbishing werden elektronische Geräte wesentlich länger genutzt. Der Umweltaufwand während der Produktion eines neuen Gerätes ist so hoch, dass dieses etliche Jahrzehnte genutzt werden müsste, um sich alleine aus der Sicht der Umwelt überhaupt zu amortisieren. Die Nutzungsdauer der Geräte durch das Refurbishing zu erhöhen, macht also durchaus Sinn, statt das Gerät nach einer Zeit von ein bis zwei Jahren abzugeben und wieder ein neues Tablet oder Smartphone zu kaufen.

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