WordPress – für wen sich WordPress als CMS eignet

wordpress-hostingWas einst als privates Projekt begann, ist heute ein wichtiger Bestandteil der Blogger-Welt und treibt Millionen Websites an: WordPress ist inzwischen das meistgenutzte Content-Management-System – alle 17 Sekunden erscheint ein mithilfe von WordPress geposteter Beitrag. Seit immer mehr Unternehmen das Potenzial eines eigenen Internetauftritts erkannt haben, ist die Web-Software nicht mehr nur für Blogger existenziell.

Laut Statista verzeichnete WordPress im Oktober 2016 rund 60 Millionen Nutzer und ist damit momentan deutlicher Marktführer vor anderen kostenlosen Content-Management-Systemen wie Joomla!, Typo3 und Drupal. Wer WordPress für sich am besten nutzen kann und sollte, hängt vom Zweck und Ziel der Webseite ab. Der Hosting-Provider Strato wägt in diesem Artikel die Vor- und Nachteile ab, die die Software für unterschiedliche Nutzergruppen mit sich bringt. Bloggern, Unternehmen wie auch Nachrichtenportalen wird mit diesem Beitrag die Entscheidung erleichtert, ob und inwiefern WordPress das richtige CMS für sie ist.

Vorteile richtig nutzen

Ursprünglich galt WordPress als die Blogger-Software schlechthin. Seine eigene Webseite als digitales Tagebuch zu verwenden, den Blog mit Social Media Accounts zu verbinden oder seinen Followern Produkte und Geschäfte zu empfehlen, ist auch wegen der einfachen Funktionen möglich. Um privat im Internet mitzumischen, braucht man dank WordPress nämlich nur wenige technische Grundkenntnisse. Programmierer oder IT-Spezialist muss niemand sein, um seine Seite mit größtenteils selbsterklärenden Plug-ins und Snippets nach seinen Wünschen anzupassen. Aus diesen Gründen hat sich WordPress mit der Zeit zu einem vollwertigen CMS gemausert, mit dem auch Freiberufler, Nachrichtenredaktionen und kleine Unternehmen Websites jeder Art entwerfen können. Deren Optik lässt sich mithilfe der großen Auswahl an kostenlosen Themes individuell bestimmen. Im Zuge des Erfolgs im Bereich Mobile Commerce sollten besonders Unternehmen, die eine Dienstleistung verkaufen wollen, ein kostenloses WordPress-Theme im Responsive Design auswählen – so werden die Inhalte automatisch auf die jeweilige Display-Größe des Smartphones, Tablets oder Notebooks angepasst und der Zugang des Nutzers zum Webshop auch von unterwegs aus ermöglicht. WordPress-Nutzer profitieren zudem von der Kommentarfunktion, über die ihre Kunden Feedback abgeben können.

Wann stößt WordPress an seine Grenzen?

Genau hier stehen Online-Händler, die mit WordPress arbeiten, jedoch vor einer Herausforderung. Denn die Webseite muss nicht nur mit einem entsprechenden Shop-Plug-in wie WooCommerce oder wpShopGermany erweitert werden, sondern auch hohe Sicherheitsstandards bieten. Schließlich werden bei den Käufen sensible Kundendaten übertragen. Da WordPress weltweit so beliebt und der Code unter Open-Source-Lizenz frei zugänglich ist, ist die Software jedoch anfällig für Hackerangriffe, was viele Online-Händler dazu bringt, auf ein kostenpflichtiges CMS zu setzen. Zudem erfordern komplexe und rechenintensive Websites eine hohe Geschwindigkeit und gute Performance. Zwar lassen sich die Ladezeiten mit einigen Tricks verbessern und die große WordPress-Community weiß meist auch einen Rat, welche Sicherheits-Plug-ins die Sicherheitslücken schnell schließen können. Für Websites in Branchen mit hohen Sicherheitsanforderungen, z. B. dem Finanzsektor, ist WordPress dennoch nur bedingt geeignet.

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