Homeoffice – Arbeitsplatz im Wandel

homeofficeDie Anforderungen an moderne Arbeitsplätze befinden sich im Wandel. Besonders bei Bürojobs ist diese Veränderung deutlich zu spüren, ob es sich um Großraumbüros, Tageslichtlampen, Stehtische oder spezialisierte Arbeitsbereiche handelt. Momentan forscht das Fraunhofer Institut für Arbeitswissenschaft und Organisation (IAO) am Büro von Morgen. In dem Projekt „Haus der Wissenschaft“ werden Strategien entwickelt, wie modernste Technikkomponenten und arbeitspsychologische Aspekte miteinander verbunden werden können, um zukunftsweisende Arbeitsumgebungen zu schaffen. Neben der Erhöhung des Komforts und der Motivation der Angestellten werden hierbei auch virtuelle Arbeitsumgebungen und moderne Bürobeleuchtungen erforscht.

Besonders das Homeoffice liegt im Trend. Ob mittelständisches Unternehmen oder Global Player – immer mehr klassische Firmen bieten ihren Angestellten die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten. Bereits 51 Prozent der Angestellten in Deutschland arbeiten teilweise im Homeoffice, 23 Prozent tun dies sogar regelmäßig. Rund zwei Fünftel denjenigen, die bislang noch nicht von Zuhause arbeiten, wollen dies gerne ändern.

Als Angestellter am heimischen Schreibtisch zu sitzen, kann durchaus einige Vorteile bieten. Kein Zeitaufwand für den Arbeitsweg, eine ruhige Umgebung und niemals Stau an der Kaffeemaschine. Schwierig wird es erst, wenn man in einem Team arbeitet und somit auf die ständige Kommunikation mit den Kollegen angewiesen ist. Eine Lösung für dieses Problem bieten virtuelle Arbeitsumgebungen, in denen sich Kollegen untereinander austauschen und effizient miteinander arbeiten können.

Infografik: Homeoffice weit verbreitet | Statista
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Eine Frage der Anwendung

Moderne Homeoffice-Anwendungen werden erst durch leistungsstarke Root Server möglich. Über das Rechenzentrum eines professionelles Hostinganbieter wie der 1und1 Internet SE können sich Angestellte über eine virtuelle Arbeitsumgebung mit dem Server ihres Arbeitsgebers verbinden. Dazu nutzen Unternehmen spezielle Softwaretools wie Matrix42 oder VMware Workstation.

  • VMware Workstation ist eine Anwendung zur Virtualisierung von Computern. Dadurch lassen sich Betriebssysteme spiegeln, wodurch Nutzer über das Internet auf ihren Arbeitsrechner zugreifen können. Auf diese Weise erhalten sie auf alle Anwendungen Zugriff, die sie sonst nur über den PC ihres Arbeitgebers erreichen könnten. Dadurch müssen Unternehmen keine zusätzlichen Lizenzen für Homeoffice-Mitarbeiter erwerben, sondern beziehen ihre Arbeitsmittel über VMware. Zusätzlich ermöglicht die Software einen einfachen Datenaustausch zwischen den verschiedenen Mitarbeitern. Egal ob aus dem Homeoffice oder im Firmengebäude, alle Parteien greifen auf den gleichen Server zu. Dadurch müssen die Daten nicht einzeln hin- und hergeschoben werden. Stattdessen können alle einheitlich gespeichert werden.
  • Eine andere weitverbreitete Homeoffice-Anwendung ist Matrix42. Ähnlich wie VMware bietet Matrix42 eine Kombination aus virtuellen und physischen Arbeitsumgebungen. Mitarbeiter können mit dieser virtuellen Arbeitsumgebung von überall auf ihren physischen Arbeitsplatz zugreifen und gemeinsam arbeiten. Dabei können sie per Fernzugriff auf Anwendungen zugreifen, Dokumente oder Materialien abspeichern und mit Kollegen in Kontakt treten.

Ein großer Vorteil solcher virtuellen Arbeitsumgebungen ist die vielseitige Anwendbarkeit. Virtuelle Arbeitsumgebungen können unabhängig vom Betriebssystem verwendet und unkompliziert über diverse Softwaretools erreicht werden. Zu den unterstützten Betriebssystemen gehört Windows, Linux und Mac. In Zukunft soll diese Palette noch durch mobile Betriebssysteme erweitert werden, wodurch Angestellte auch auf ihren Mobilgeräten arbeiten könnten.

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