Neue Handelsmöglichkeiten erobern den Markt

Die anhaltende Flaute auf den Kapitalmärkten führt dazu, dass sich immer mehr Anleger, auch Kleinanleger, nach Alternativen umsehen. Das nahe Liegendste wäre ein Investment in Aktien. Die Einstiegsgrößen und die mit dem Handel verbundenen Kosten schrecken jedoch viele Menschen ab. Im Derivatesegment haben sich jedoch neue Varianten der Geldanlage etabliert.

Forex und binäre Optionen bieten attraktive Renditen auch bei geringen Einsätzen

Der Forexhandel ist für private Anleger durch spezielle Broker im Internet schon länger möglich, der erste Broker für den Handel mit binären Optionen betrat im Jahr 2009 den Markt. Herausragende Merkmale neben den hohen Gewinnchancen sind bei beiden Varianten die niedrigen Einstiegshürden. Handelskonten können bereits für 100 oder 200 Euro, je nach Broker, eröffnet werden. Die Bandbreite der niedrigsten Handelsgröße reicht bei binären Optionen, auch wieder abhängig vom Broker, von einem Euro bis zu 25 Euros. Diese Größen beziehen sich auf den standardisierten Handel mit Call- und Putoptionen, der allerdings Renditen bis zu 90 Prozent beschert.

Die Mindesthandelsgrößen im Forexhandel richten sich nach zwei Kriterien. Dabei dreht es sich zum einen um das Handelsvolumen, zum anderen um den Hebel. Die Broker bieten unterschiedliche Handelsgrößen. Als Standard gilt das Lot, welches 100.000 Einheiten einer Währung umfasst. Bei einigen Anbietern ist auch der Handel mit einem Minilot und einem Microlot möglich. Wird ein Minilot, 10.000 Einheiten einer Währung, bei einem Hebel von 1 : 50 getradet, beläuft sich der Kapitaleinsatz für den Trader gerade einmal auf 200 Euro. Der Gewinn wird allerdings, abzüglich des Spreads, der Gebühr für den Broker, in voller Höhe ausgezahlt. Der Handel mit binären Optionen ist völlig kostenfrei. Die Handelskonten, sowohl im Forex als auch bei binären Optionen, werden ebenfalls kostenfrei geführt, wie in diesem Testbericht zu einem Forexbroker deutlich wird.

Übung macht den Meister

Der Handel mit binären Optionen und mit Forex setzt allerdings ein wenig Übung voraus. Grundlage ist das Beherrschen der Handelsplattform und der zahlreichen Tools. Erst diese Grundlage ermöglicht es, die Charts zu nutzen, zu analysieren und die entsprechenden Handelssignale zu erkennen. Voraussetzung für das Erlernen sind entsprechende Lehrmittel der Broker und Demokonten. Nur so können Anleger erste Erfahrungen sammeln, ohne zu riskieren, dass sie gleich bitteres Lehrgeld bezahlen müssen. Eine Übersicht, welche Broker Demokonten zur Verfügung stellen, findet sich auf www.optionenhandeln.org. Da nicht alle Broker Demokonten anbieten, aber vielleicht die attraktiveren Basiswerte stellen, ist es durchaus eine Lösung, bei verschiedenen Anbietern ein Konto zu eröffnen. Ein Handelskonto ist ebenso schnell geschlossen, wie es eröffnet wurde und, wie erwähnt, völlig gebührenfrei.

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