Jetzt reicht es: Google ging zu weit

Lange, lange ließ man Google freie Hand. Nicht dass sich niemand aufgeregt hat, nein, natürlich gab es Proteste aber entweder wurden sie (seitens der Bundesregierung) gekonnt ignoriert oder (von Google) einfach heruntergespielt. Nun hat sich alles verändert, die Öffentlichkeit denkt nun anders über Google. Plötzlich. Einfach so.

Und recht haben sie: Google ist nun einen Schritt zu weit gegangen – so weit, dass es nun weit mehr nachdenkliche Personen gibt als ein paar Blogger im Netz. Der Hauptgrund für die Aufregung sind die Street-View-Autos von Google die nicht nur fotografiert, sondern auch geschnüffelt haben. So wie es Google formuliert, es es “passiert”. Es wurde also nicht geplant, dass man den Funkverkehr von tausenden Netzwerken abhört! Auch die dazu benötigte Technik wurde nicht absichtlich installiert, anscheinend ist diese Installation auch “passiert”.

Aber immerhin: Google entschuldigt sich dafür, dass die Daten geklaut wurden. Es tut dem Konzern leid. Anscheinend haben sie gemerkt, dass eine Grenze überschritten wurde. Nun werde man alles daran setzen, die Daten schnell und effektiv zu löschen. Vielleicht sollte man Google dafür ja danken.

Aber heute kam noch eine weitere Nachricht: Auf Winfuture.de ist zu lesen, dass es Google nicht beim fotografieren und ausspionieren lies, Die Häuser wurden anscheinend mit Lasern abgetastet um leichter ein 3D-Modell erstellen zu können. Aber das interessiert ja keinen, oder?

Auf jeden Fall hat diese Ereignisse nun einige Personen/Regierungen wach gerüttelt, wahrscheinlich werden noch mehr Taten von Google ans Tageslicht kommen.

P.S.: Google will ja bald eine Suche per https:// ermöglichen. In der österreichischen Tageszeitung “Der Standard” kommentierte man das so: Mit https:// wird sich Google vor sich selbst schützen, denn mit dieser Verschlüsselung kann man die Daten nicht einfach per WLAN-Empfänger auslesen…

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