Mai 12

…das ist der Titel eines Artikels auf derStandard.at. Das Thema (lässt sich vom Titel ableiten) und ist wieder einmal: Facebook und die schier unkontrollierbare Datenwut. Kritisiert wird zuerst, dass Facebook mittlerweile schon Experten anstellen würde, die dafür sorgen, dass man die Nutzungsbedingungen möglichst unauffällig und möglichst zugunsten von Facebook zu ändern. Eigentlich sollte das ganze ja andersrum laufen: Die Experten sollten dafür sorgen, dass der User geschützt und nicht ausgebeutet wird.

Der Autor des Artikels schlägt vor, ein neues Facebook zu schaffen – nach dem Vorbild von Wikipedia. Es würde vieles erleichtern – Daten werden geheimgehalten und, falls es klappen sollte, würde es auch mit Spenden finanziert werden. Denn – sollten alle zu diesem freien Facebook übersiedeln und würde jeder einen Euro pro Jahr bezahlen – hätte man ja rund 500.000.000 Euro Jährlich zur Verfügung. Aber wie der Autor anmerkt: Wie realistisch ist es, 500 Millionen zum Umsiedeln zu bewegen?

Ein weiterer Kritikpunkt sind die einsehbaren Informationen für Suchmaschinen und der sogenannte “Like”-Button, der auf immer mehr Seiten zu finden ist. Das Schema kennt man von Google: Kleine Applikationen ermöglichen eine richtige Datenflut – zugunsten Facebooks und nicht zugunsten des Users.

Aber auch auf den eigenen Seiten sind diese Datenschutzoptionen gut versteckt: Durch die Menüs sind sie praktisch unauffindbar – das wird wohl nicht ungewollt sein. 14 Datenschutz-Gruppen haben bei der US-Wettbewerbsbehörde FTC bereits Beschwerden gegen Facebook eingereicht – es werden aber garantiert noch mehr folgen.

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