Autor: admin

Intelligente Bildersuche: automatische Erkennung von Objekten

Die Bildersuche der grossen Suchmaschinen werden immer „intelligenter“. Nachdem die Filtereinstellungen immer ausgefeilter wurden und die Suche nach Bildern mit (eigenen) Bildern immer besser funktioniert präsentiert Microsoft für seine Bing-Bildersuche eine weitere (Beta-)Funktion: die automatische Erkennung von Gegenständen auf den Bildern, nach denen nun gezielt gesucht werden kann.

Die Funktionsweise wird von Microsoft in einem Bing-Blog-Post erörtert: Auf dem Bild selbst werden kleine Quadrate auf den erkannten Objekten platziert, die angeklickt werden können. Anschliessend werden Such- bzw. Produktergebnisse angezeigt und die User können gleiche bzw. ähnliche Produkte erstehen.

Entsprechend dem Beta-Status funktioniert die Suche wohl noch ziemlich ungenau – gefunden werden vielmehr ähnliche Gegenstände aber kaum das gleiche Modell. Die Funktion zeigt aber deutlich, wohin die Reise gehen wird. Und auch die Genauigkeit wird mit der Zeit stark zunehmen. Wann die Funktion generell freigeschaltet bzw. erweitert wird ist jedoch noch nicht abzusehen.

„Windows Store“ taucht nun als „Microsoft Store“ auf

Mit Windows 10 versucht Microsoft primär einen gemeinsamen Kern für alle Plattformen zu schaffen. Mit Windows 10 S stellte Microsoft eine Windows-Version vor, welche Anwendungen nur aus dem eigenen Store installieren kann, die, so die Idee, auch auf den anderen Plattformen funktionieren. Dieselbe App sollte so auf dem PC, auf dem Smartphone, auf der Xbox, auf IoT-Geräten wie smarte Kühlschränke und viele weiteren Geräten laufen. Daher verwundet es nicht, dass Microsoft nun auch den Store in Windows von „Windows Store“ in „Microsoft Store“ umbenennen will. So wäre es auch wenig überraschend, wenn auch auf der Xbox bald der „Microsoft Store“ zu finden sein wird.

Noch wird der neue Name und das neue Icon erst in der Preview-Version von Windows getestet. Es ist somit nicht sicher, ob das Rebranding auch im Herbst-Update von Windows zu finden sein wird. Wie erwähnt wäre es aber der nächste logische Schritt…

Microsoft Surface Pro 4: Kurzzeitig günstiger erhältlich

Microsoft hat in den letzten Wochen das Surface Pro 4 immer wieder für einen befristeten Zeitraum vergünstigt angeboten. Auch jetzt werden für die nächsten zwei Tage zwei verschiedene Varianten des Surface Pro 4 zu vergünstigten Preisen angeboten. So kann im Microsoft Store etwa die Kombination „Surface Pro 4 i5 256 GB + schwarzes Type Cover“ für 999€ bezogen werden, berechtigte Studenten, Dozenten oder Mitarbeiter an Universitäten und Hochschulen erhalten überdies noch einen zusätzlichen Rabatt und erhalten das Gerät für „nur“ 899.10€.  Die Variante „Surface Pro 4 i5 128 GB + schwarzes Type Cover“ ist ebenfalls im Angebot und kann für 849€ (764.10€ für berechtigte Studenten, Dozenten oder Mitarbeiter an Universitäten und Hochschulen) im Store gekauft werden. Weiterlesen

Windows 10 S: Gemischte Gefühle

Windows 10 S steht nun einer breiteren Masse zum Testen bereit. Daher häufen sich nun auch entsprechende Testberichte des Betriebssystems und diese fallen – verglichen mit dem Zeitpunkt der Ankündigung durch Microsoft – nun weniger euphorisch aus.

Kerneigenschaft von Windows 10 S ist ja die Einschränkung der ausführbaren Programme auf Apps des eigenen „Microsoft Store“. Damit soll primär die Sicherheit gesteigert werden: Schädliche Programme sollen so in der Verbreitung und Ausführung gehindert werden können. Damit wird sogleich auch die Arbeit der Administratoren erleichtert, da der Verwaltungsaufwand entsprechend geringer ausfallen sollte. Wenig verwunderlich ist es also, dass dies auch als störend empfunden wird. Golem etwa fasste dies als „Das S steht für Store only“ zusammen und bemängelte vor allem die (noch) mangelhafte Auswahl an Apps im Store. Zwar sei Microsoft Office verfügbar – aber genau eben nur Microsoft Office. Vernünftige (und kostenlose) Alternativen sind noch nicht vorhanden. Das gleiche gilt auch für den Browser: Edge sei hier die einzig vernünftige Wahl. Zudem würden kostenlose Apps primär durch Werbung finanziert werden. Die Qualität der Apps und die dargestellte Werbung lasse daher sehr zu wünschen übrig (so auch ZDNet). Weiterlesen

Slack: Geldsegen für den Corporate Instant Messenger

Das Unternehmens-Chatroom-Startup Slack Technologies hat eine vitalisierende Finanzspritze erhalten: Auf stolze 250 Mio. US-Dollar beläuft sich die gesammelte Summe von Spitzeninvestoren wie den US-amerikanischen Accel Partners und SoftBank aus Japan. Slacks Bewertung steigt damit auf 5 Mrd. US-Dollar und ein Börsengang rückt in greifbare Nähe.

Großer Erfolg …

Für diejenigen, die noch nie davon gehört haben: Slack ist ein webbasierter Instant Messenger, der die Organisation von Arbeitsgruppen insbesondere in Unternehmen mit multiplen Standorten einfacher und effizienter machen soll. Seit ihrer Gründung im Jahr 2009 ist die Firma aus San Francisco rasant gewachsen, sodass Slack von Gründerszene.de als „wichtigstes Kommunikationstool von Startups“ bezeichnet wird. Laut einer Studie wird es täglich von 5 Mio. Menschen weltweit genutzt, darunter 1,5 Mio. zahlenden Kunden.

Im (indirekten) Vergleich dazu: Der beliebte Messenger- und Internettelefonie-Dienst Skype verzeichnet 300 Mio. aktive User im Monat (Quelle: mspoweruser.com) und hat insgesamt 1,21 Mrd. registrierte Nutzer (Quelle: Statista). Das liegt aber auch daran, dass Skype sowohl für interne als auch für externe Kommunikation verwendet wird.

Infografik: 5 Millionen Slack-Nutzer | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

… mit gutem Grund

Slack ist vor allem so beliebt, weil es die Features vieler verschiedener Dienste miteinander kombiniert und unter einem Dach vereint. Es ist sowohl als App als auch im Browser auf jedem gängigen Betriebssystem verwendbar. Der Name ist übrigens ein Akronym für „Searchable Log of All Conversation and Knowledge“ (zu Deutsch: „Durchsuchbares Protokoll für alles an Konversationen und Wissen“), und das fasst die Funktionsweise der Plattform auch treffend zusammen: In beliebig vielen „Kanälen“ (zum Beispiel eines für jedes Projektteam oder jede Management-Ebene) können Mitarbeiter miteinander kommunizieren, Dateien jeglichen Formats austauschen und diese direkt kommentieren. Eine praktische und vor allem schnelle Suchfunktion erlaubt es, lange vergangene Diskussionen und Dokumente jederzeit wiederzufinden und somit den Arbeitsprozess zurückzuverfolgen.

Eine große Besonderheit ist die geradezu riesige Liste an Diensten, die auf der Plattform integriert werden können, etwa Taschenrechner, Arbeitszeiterfassung und sogar Trello oder Twitter. Den Messenger gibt es als grundsolide Gratis-Version, Bezahl-Kunden erhalten Zugriff auf zusätzliche Features wie Statistiken, Cloud-Speicherplatz, u.v.m. Darüber hinaus wurde Slack vielfach für seine einfache Einrichtung und hohe Usability gelobt. Als rein interner Kommunikationskanal ist er deshalb eine nützliche Ergänzung zu anderen Tools wie De-Mails von 1&1 oder Dropbox.

Hier gibt es ein praktisches Tutorial für die ersten Schritte mit Slack.

Surface Book – bald die neue Generation verfügbar?

Mit der Surface-Reihe hat Microsoft eine neue Art von Notebooks geschaffen und damit überaus viel Erfolg gehabt. Mit dem Surface Book erweiterte Microsoft diese Linie. Bei diesem Gerät wurde die Tastatur bestens genutzt: In ihr versteckt sich ein weiterer Akku sowie eine weitere Recheneinheit. Dockt man den Laptop an, so kann er die volle Leistung zeigen. Das Gerät kam bei den Endanwendern und bei der Fachpresse gut an weshalb es nicht verwundert, dass nun bald die nächste Generation verfügbar sein wird – so lautet zumindest ein Gerücht. Ein (in der Regel) gut informierter Blogger hat dies auf Twitter „angekündigt“ (via Winfuture). Er vermutet dies hinter der Verlängerung einer Rabattaktion auf die Geräte der ersten Generation.

Sinn gibt es auf jeden Fall – nun bleibt abzuwarten, ob und wann die nächste Generation auch offiziell vorgestellt wird und im Handel erhältlich sein wird.

 

Surface-Tool im Windows Store

Nachdem seit einigen Wochen die neuen Geräte von Microsoft verfügbar sind rüstet Microsoft nun auch mit neuer Software auf: Nachdem das angekündigte Windows 10 S mit gemischten Gefühlen aufgenommen wurde muss Microsoft nun mehr und mehr Programme als Apps in den Windows Store bringen, damit diese anschliessend auch auf Windows 10 S-PCs ordnungsgemäss funktionieren. Für die Surface-Reihe wird Microsoft nun das Surface-Tool in den Windows Store portieren. Weiterlesen

Drohen nach Milliardenstrafe für Google weitere Verfahren?

Die von der EU-Kommission verhängte Strafe in der Höhe von 2.42 Milliarden Euro schlug in den Medien hohe Welle, was in Anbetracht der Summe keinesfalls überrascht, auch wenn sie viel niedriger als die Maximalstrafe ist. Google würde seine Marktbeherrschende Stellung missbrauchen, so die Begründung der EU-Kommission. In der Pressemitteilung der EU-Kommission wird die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager wie folgt zitiert: Weiterlesen